Pimp my Jacke

upcycling

 

Ahoi, liebe Kreativmatrosen!

Bald kehrt das Frühjahr wieder ein. Ich habe die Zeit jetzt genutzt um meinen Kleiderschrank radikal auszumisten. Es hat sich doch ganz schön viel angesammelt. Selbstgenähtes und gekauftes.

Beim Ausmisten ist mir aufgefallen, dass es mir am schwersten fällt meine selbstgenähten Sachen auszusortieren. Aber was soll das? Wenn es nicht mehr passt oder es sich verformt hat, warum sollte ich es weiter aufbewahren. Also habe ich die Sachen, von denen ich mich erst einmal nicht trennen konnte auf den Dachboden gepackt. Wenn ich die Sachen nach ein paar Monaten nicht vermisse, werde ich sie entsorgen, verschenken oder weiter verkaufen.

Es sind beim Aussortieren ein paar alte Schätze zum Vorschein gekommen. So auch dieser tolle Frühlingsmantel in grün. Ich mochte diesen Mantel immer, aber habe ihn viel zu selten getragen. Irgendetwas fehlte mir. Ich mag Jacken eigentlich nur mit Kapuze. Also kam mir die Idee, den Mantel etwas aufzupimpen.

Die Stoffauswahl war schnell getroffen. Von meiner Mutter habe ich vor langer Zeit drei alte Schürzen mit 60er Jahre Motiven bekommen. Ich fand die Stoffe so toll, wusste aber lange nicht was ich daraus machen soll. Der grün karierte Stoff mit den Blümchen passte nun so wunderbar zu meinem grünen Mantel.

Den Kapuzenschnitt habe ich von einem Pullover genommen. Die Größe und Länge passte perfekt zu dem Mantel. Das Innere der Kapuze ist aus Jersey und das Äußere aus besagtem Schürzenstoff. Festgemacht habe ich die Kaputze unter dem Mantelkragen mit Kam Snaps.

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So einfach kann Upcycling sein. Meinen aufgepimpten Mantel finde ich toll und ich freue mich schon auf den Frühling.

Viele Grüße aus der Kombüse!

Bubikragen Kleid

Ahoi, liebe Kreativmatrosen!

Ich möchte mein neues Kleidchen präsentieren!

Eigentlich sollte nur ein Probekleid entstehen aus diesem“günstigeren“ Stoff. Nun gefällt es mir aber so gut, dass ich es  behalten und natürlich tragen werde!

Der Stoff war ein spontaner Kauf bei Tedox. Eigentlich ganz hübsch. Rosen und Pünktchen gehen ja immer! Dann brauchte ich noch einen passenden Schnitt. Das ich ein Kleid nähen wollte, wusste ich. Dann ist mir das „easy tee dress“ in die Hände gefallen.

Ein einfacher und schlichter Schnitt. Mit etwas Improvisation dazu, ist dann mein neues Bubikragen Kleid entstanden.

Der Grundschnitt des „easy tee dress“ ist eigentlich ein Tshirt Schnitt. Der Schnitt kann beliebig abgewandelt werden. Mit oder ohne Unterteilung, mit Kragen oder ohne. Oder halt als Kleid.

Da das Kleid letztlich etwas weit war, ist wohl dem improvisierten Rockteil geschuldet. Mit einem Jerseyband kann ich aber gut die Weite regulieren. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Mein erstes Frühlingsteil wandert nun in den Kleiderschrank. Weitere Stoffe und Ideen warten nun auf ihre Umsetzung.

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Stoff: Tedox

Schnitt: easy tee dress

verlinkt bei Rums !

Viele Grüße aus der Kombüse!

Mein DIY Brautkleid

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Ahoi,

Im August 2016 habe ich geheiratet und mein Kleid selber genäht. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht:

Als erstes steht die Entscheidung im Raum: Kleid kaufen oder selber nähen? Ist es vielleicht zu aufwendig selber eines zu nähen? Aber werde ich mit einem gekauften Kleid wirklich glücklich? Irgendwann ist meine Entscheidung gefallen. Selber nähen! SO!

Dann kommt die Schnittauswahl. Man kämpft sich durch sämtliche Blogs, Pinterest Boards und sucht nach Inspirationen. Monate verstrichen. „So ein Mist. Ich finde keinen Schnitt! Na gut probiere ich das mal.“ Das erste Probekleid ist ziemlich daneben gegangen. Große Verzweiflung!!

In der Zwischenzeit hatte ich schon nach einer Kaufalternative Ausschau gehalten. Da fand ich endlich einen Schnitt, der mich total ansprach! Der Schnitt ist von Herrn Schneider. Bekannt aus der TV Show „Geschickt eingefädelt“.

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Der Schnitt klang genau nach meinem Geschmack. Wenig Tamtam und schön einfach zu nähen! (Ich verspreche dieses Jahr werde ich mich auch mit aufwendigeren Schnitten beschäftigen!)

Das erste Probekleid entstand und ich war begeistert!

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Ich habe nur die Ärmel ein wenig angepasst, da es bei mir etwas enganliegender war. Als das verändert war, war der Schnitt einfach perfekt!

Dann ging es los mit der Stoffwahl. Es gibt einfach ZU VIELE Stoffe auf dieser Welt!! Gefühlte 1000 Shops später hatte ich ihn dann endlich gefunden! Mein Traumstöffchen!

 

Ich hatte so Angst den Stoff zu vernähen. Ich wollte natürlich keine Fehler machen! Aber ein Glück hat alles geklappt. Ohne auftrennen etc.

Stolz wie Bolle!

Schwupps, noch ein paar Accessoires gekauft. Eine passende Strickjacke hatte ich schnell gefunden, dazu noch einen cremefarbenen Taillengürtel, ein paar Sommersandalen und den Petticoat von meinem Abiball! (Gut, dass Mutti immer alles aufbewahrt!) Fertig war mein Hochzeitsoutfit!

 

Fazit: Traut Euch ruhig! Ich finde ein Brautkleid muss nicht immer super aufwendig daherkommen! Aber die Hauptsache ist sowieso, dass ihr Euch wohlfühlt! Egal ob DIY, gekauft, pompös oder schlicht! Tragt das, was Euch gefällt!

 

Viele Grüße aus der Kombüse!

holidays

Ahoi, ihr Lieben!

Manchmal fällt es einem schwer, die schönen Dinge im Leben wertzuschätzen. Vielleicht weil man Stress auf der Arbeit hat, die Familie einen beansprucht, der Alltag einen auffrisst. Negative Gedanken machen sich breit, man fühlt sich unwohl und ist genervt. Ich habe keine Patentlösung dagegen. Dafür bin ich zu inkonsequent. Nehme mir zu häufig Dinge vor, die ich nicht durchziehe.

Weil? Genau! Der Alltag mich frisst oder genauer, ich mich von ihm fressen lasse. Dann herrscht wieder Unzufriedenheit. Miese Laune. Dinge vornehmen. Inkonsequent sein. Zack fertig! Ich drehe mich im Kreis!

In dieser ganzen Inkonsequentheit, bin ich aber in einem konsequent: ich mag „Schönes“. Schöne Dinge anschauen, bewundern, selber herstellen. Mit schönen Menschen klönen, Kaffee oder Wein trinken, im Besten Falle mit Ihnen schöne Dinge gemeinsam herstellen. Ich mag schöne Dinge kaufen, hinstellen, angucken und mich darüber freuen. Ebenso mag ich Schönes teilen. (Deswegen wahrscheinlich auch dieses ganze Blog – Facebook- Instagram Gedöns)

„Schönes“ sollte  viel mehr meinen Alltag beherrschen!

Mein Vorsatz für dieses Jahr: Mehr schöne Dinge wertschätzen und mir selbst ermöglichen. Wichtig auch: Dankbar sein für jeden kleinen schönen Moment!

2017 soll (zumindestens) in meinem kleinen Kosmos, ein freundliches Jahr werden! Eventuell ist es (wenigstens) für mich, die Patentlösung, um mich nicht ständig vom Alltag fressen zu lassen.

Jetzt trinke ich erst einmal einen schönen Kaffee!

 

Viele Grüße aus der Kombüse!

 

 

 

Danke, 2016!

Ahoi, liebe Kreativmatrosen!

In meiner privaten Kombüse sind dieses Jahr einige schöne Dinge passiert.  All die schönen Dinge, verdrängen ganz leicht, die nicht so guten Dinge, die passiert sind. Darüber bin ich froh und vor allem dankbar. Ein paar Bildchen möchte ich für mein Jahr 2016 sprechen lassen!

 

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Mein JGA  ❤

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Schwedentour Nr. 2

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Hochzeit  ❤

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Das schönste Festivel, in schönster Kullisse!

2016

Das Kombüsentreiben spielte sich nun länger offline ab. Wenn es die Zeit zulässt, möchte ich dies gern im kommenden Jahr ändern. Neben dem Themen nähen und basteln, möchte ich mich auch anderen Themen widmen. Erst einmal genieße ich nun aber die Weihnachtstage und freue mich, im neuen Jahr mit neuer Kraft und neuen Ideen durchzustarten!

Vorfreude auf den schönsten Tag!

Ahoi, liebe Kreativmatrosen!

Jetzt sind es noch zwei Monate bis zum schönsten Tag!

Die Vorbereitungen laufen gut, was sollen wir uns auch Stress machen. Mein Motto ist –  löppt schon! Schön wird es auf jedenfall! Egal ob es regnet, es schneit, 40 Grad sind oder der Ablauf etwas ruckelt. Das ist alles nicht wichtig. Wichtig ist das wir alle zusammen sind, lachen, gemeinsam essen, tanzen und Spaß haben!

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Mein Brautkleid habe ich selbst genäht. Die Accessoires habe ich online bestellt.

Die Suche nach dem Schnittmuster war gar nicht so einfach. Ich habe fünf Probekleider genäht. Kurz vor der großen Verzweiflung habe ich den Schnitt von Herrn Schneider entdeckt, aus der Vox Sendung – Geschickt eingefädelt.  Das Kleid ist super einfach genäht. Leider saß es obenrum an den Armen sehr eng. Beim zweiten Probekleid habe ich einfach zwei Nummern größer genommen und zack, es saß! Nun bin ich erleichtert. Das Outfit steht!

Der Rest klappt jetzt auch noch. Weiter geht` s mit den Gastgeschenken!

 

Viele Grüße aus der Kombüse!

 

Upcycling Kleid

Ahoi, liebe Kreativmatrosen!

Heute möchte ich ein weiteres Kleid aus meiner Frühjahrskollektion zeigen.

Ich bin nicht gut darin, Dinge wegzuschmeißen. Man könnte es ja noch einmal gebrauchen. Manchmal ist das gar keine schlechte Idee. Denn dann entsteht aus zwei ausrangierten selbst genähten Kleidungsstücken ein neues.

Im letzten Jahr habe ich mich an einem Kleid von pattydoo versucht. Das Oberteil des Kleides ist mir total missglückt. Es war schief und saß einfach nicht sehr schön.

Eine Frau Frida habe ich mir auch genäht, für den Sommer. Nur leider habe ich das Oberteil fast nie angezogen und so landete es nach dem Sommer in einer Kiste mit aussortierten Kleidungsstücken.

Bei einem Nähmarathon ist mir dann die Idee gekommen. Warum nicht die Frau Frida mit dem Rockteil von dem Kleid vernähen?

Gedacht, getan!

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Das Ergebnis hat mich sehr überzeugt. Das Kleid gehört nun zu meinen Lieblingsstücken. Es sitzt oben schön locker und hat ein schön fallendes Rockteil.

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Ab zu Rums!

Viele Grüße aus der Kombüse!